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Junge Künstler mit Handycap schaffen Skulptur Magdalena

Vor etwa einem Jahr erhielten das integrative Kinderhaus, die Offene Behindertenarbeit und die Interdisziplinäre Frühförderstelle in Abensberg ihren neuen Namen: „Magdalena, von Mensch zu Mensch". Die Arbeitsgruppe Kunst mit behinderten Künstlern aus der Region Kelheim unter der Leitung des bekannten Malers und Keramikers Horst Fochler hat eine Skulptur der Magdalena geschaffen, die zum Ausdruck bringt, was das Team von Magdalena in der alltäglichen Arbeit leben und leisten will: liebevolle, verstehende Partner für Menschen mit Behinderungen zu sein. Und das immer dann und solange Menschen Hilfe und Unterstützung brauchen.

Einige der Künstler, von li: Ernst Seufzer, Franziska Lindner, Martin Stadler, Klaus Fleischmann und Lena Klingshirn

„Unsere Magdalena wird uns in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen der Einrichtung begleiten", stellte Gesamtleiter von „Madgalena – von Mensch zu Mensch" Richard Ohrner heraus, „damit wird greifbar, was uns in der Arbeit mit behinderten Menschen verbindet." Schön ist sie geworden, die Magdalena, eine etwa 1,50m große Skulptur aus Ton. „Den neun Künstlerinnen und Künstlern und Horst Fochler ist es wirklich gelungen, alles in diese Figur zu legen, was den MitarbeiterInnen von Magdalena wichtig ist", so KJF-Direktor Michael Eibl anerkennend. Mit der Enthüllung der Skulptur und anschließenden Segnung durch Pfarrer Georg Birner und Pfarrerin Barbara Dietrich ist Magdalena sozusagen zuhause angekommen.

„Ich freue mich über diesen künstlerischen Beitrag aus und für die Region Abensberg", erklärte Bürgermeister Dr. Uwe Brandl und wünschte dem Team von Magdalena weiterhin alles Gute. Michael Eibl unterstrich die Bedeutung der Einrichtung Madgalena mit ihren Außenstellen in Kelheim und Mainburg für die Region: „Wir stellen ein flächendeckendes Angebot für Familien mit einem behinderten oder entwicklungsverzögerten Kind, aber auch für Jugendliche, Erwachsene und Senioren mit einer Behinderung bereit." Darüber hinaus trage Magdalena zur Schaffung eines inklusiven Gemeinwesens bei, in dem Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt teilhaben am Leben in der Gemeinschaft.

Auf Magdalena, die Schutzpatronin für Menschen, die spät laufen lernen, ist stets Verlass. Sie bleibt selbst in schwierigen Situationen da, schaut nicht weg und zeigt Durchhaltevermögen. Mit diesen Eigenschaften identifizieren sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Magdalena. Viele der Menschen mit Behinderung und deren Familien, die zu ihnen kommen, brauchen nicht nur einen kurzen Rat, sondern Hilfe und Unterstützung über einen längeren Zeitraum hinweg. Das gilt für junge, erwachsene und alte Menschen in der Region gleichermaßen, die alle die Angebote der KJF-Einrichtung Magdalena – von Mensch zu Mensch nutzen.